Raue und rissige Hände sehen nicht nur unschön aus, sie können auch sehr unangenehm sein. Ein Paraffinbad kann helfen, unerwünschte Risse zu verschließen und die Hände angemessen zu pflegen. Und so geht’s.

Immer in Kombination mit einer Maniküre

Das Paraffinbad ist schnell erledigt. Dazu sind lediglich ein paar Handgriffe erforderlich. Viel wichtiger ist jedoch die Vorbereitung der Hände, denn diese sollten im Vorfeld einer ausgedehnten Maniküre unterzogen werden. Dies hat den Vorteil, dass das Paraffin optimal wirken kann. Schließlich lässt eine Maniküre die Fingernägel hübsch aussehen und das Paraffinbad optimiert das Erscheinungsbild der Haut. In Kombination also ein absolutes Dream-Team.

So wird die Maniküre durchgeführt 

Zu Beginn einer jeden Maniküre steht die Desinfektion. Dies ist enorm wichtig, da Keime und Bakterien zu unerwünschten Infektionen führen können. Deshalb sollten die Hände komplett und vor allem gründlich desinfiziert werden. Anschließend sollte ein Nagelöl auf alle bearbeiteten Fingernägel aufgetragen werden. Im Idealfall wird das Nagelöl sanft einmassiert. Wer mag kann einen Nagelhautentferner parallel dazu verwenden. Die Wirkung lässt sich ganz einfach beschleunigen. So können die Hände ganz einfach für drei bis vier Minuten in warmes Wasser getaucht werden. Das Wasserbad sollte mit Seifenlauge angereichert sein. Nachdem die Hände mit einem Handtuch abgetrocknet wurden, lässt sich die Nagelhaut ganz einfach zurückschieben. Den festen und eher hartnäckigen Teil der Nagelhaut kann man mit einem Rosenholzstäbchen nach hinten schieben. Dieses Stäbchen sollte vor der Anwendung ebenfalls desinfiziert werden. Die nach hinten geschobenen Reste können dann einfach mit einer Nagelhautschere entfernt werden. Ist die unschöne Nagelhaut dann vollständig entfernt worden, können die Nägel in die gewünschte Form gefeilt werden. Um den Nagel zu verschließen, wird die Feile in Wuchsrichtung über das Nagelende abgezogen. Mit einem blauen Polierblock, kann der Nagel dann auf Hochglanz getrimmt werden und mittels Nagelöl wird die benötigte Feuchtigkeit gespendet. 

Das Paraffinbad für die Hände

Nachdem die Maniküre abgeschlossen wurde, geht es ab zum Paraffinbad. Die Vorbereitung ist etwas langwierig, denn man sollte schon vier Blöcke Paraffin zum Schmelzen bringen. Dazu wird das Gerät auf höchste Stufe gestellt. Der Schmelzvorgang selbst, beträgt etwa eine Stunde. Nachdem das Paraffin geschmolzen ist, kann die Temperatur am Gerät reduziert werden. Es ist ratsam, die Hände vor dem Eintauchen in das Paraffin mit einer üppigen Schicht Creme zu bedecken. Dies hat den Vorteil, dass das Paraffin dafür sorgt, dass die in der Creme enthaltenen Wirkstoffe viel besser in die Haut einziehen können. Sobald die Hände dick eingecremt wurden, können diese in das flüssige Paraffin getaucht werden. Dabei legt sich eine dünne Schicht des Paraffins um die Hände, welche an ihnen haften bleibt. Ist die Luft etwas kühler, trocknet das Paraffin sehr schnell und eine entsprechende Schicht verbleibt auf den Händen. Wer eine dickere Schicht erzielen will, wiederholt den Vorgang des Eintauchens zweimal. Soll das Paraffinbad zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden, können die Hände bis zu 15 Mal eingetaucht werden. Nun geht es darum, dass das Paraffin seine Wirkung entfalten kann. Dazu werden einfach Plastikhandschuhe über die getrockneten Schichten gezogen. Es ist ratsam, darüber Frotteehandschuhe zu ziehen. Nun heißt es zurücklehnen und entspannen. Je nach Hautbeschaffenheit, sollte die Einwirkzeit variieren. 15 Minuten sollten dabei nicht überschritten werden. Nun werden die Handschuhe abgestreift. Das erhärtete Paraffin lässt sich ganz einfach abziehen. Die Reste können ganz einfach mit dem Frotteehandtuch entfernt werden. Die überschüssige Creme wird einfach einmassiert und fertig.

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