Viele Menschen leiden unter Knochen- oder Gelenkerkrankungen. Eine Folgeerscheinung dieser Krankheiten ist ein erhöhtes Risiko von Brüchen, Fehlstellungen oder starke Gelenkschmerzen. Gelenkschmerzen zählen zu den bekanntesten Erkrankungen im rheumatischen Bereich. Hierbei kann es sich zum Beispiel um eine rheumatoide Arthritis oder Morbus Bechterew handeln. Nicht selten führt der Abbau der Knorpel- oder Knochensubstanz zu einer Arthritis, Arthrose oder einen Tennisarm. Wenn Sie eine Frau sind, die sich gerade in der Menopause befindet, dann haben sie erhöhtes Risiko für einen Knochenbruch. Das liegt vor allem an einer Osteoporose.

Das menschliche Gerüst

Alle Gelenke und Knochen bilden das Gerüst eines Körpers. Sie sollten immer darauf achten, dass Sie ausreichend Vitamin D und Kalzium zu sich nehmen. Diese Elemente sorgen für starke Knochen. Durch colahaltige Getränke können Knochen viel gebrechlicher werden. Gleichzeitig sorgt das süße Getränk dafür, dass Osteoporose oder Knochenbrüche gefördert werden. Wenn Sie unter einer Arthritis leiden, dann sollten Sie immer auf eine ausreichende Zufuhr an Vitamin E achten. Rückenschmerzen und Gelenkbeschwerden sind in der heutigen Zeit zu einer wahren Volkskrankheit geworden. Laut Statistiken leiden rund 80% der Menschen in Deutschland unter Rückenschmerzen. Bei knapp ein Drittel der Menschen handelt es sich hierbei um chronische Rückenbeschwerden. Haltungsschäden und ein Bewegungsmangel sind die häufigsten Ursachen der Beschwerden. Damit Sie im Vorfeld einen Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall vermeiden können, sollten Sie regelmäßig Sport treiben. Durch gezielte Übungen kann der Rücken besonders gut gestärkt werden.

Rückenprobleme können vermieden werden

Ein Bandscheibenvorfall tritt bei vielen Betroffenen als plötzlicher, stechender Schmerz auf. Andere Menschen leben viele Jahre damit, ohne dass ihnen die Schmerzen das Leben schwer machen. Bandscheibenvorfälle können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Aus diesem Grund sind auch die Behandlungsmethoden sehr unterschiedlich. In vielen Fällen ist eine Physiotherapie und Medikamente wie zum Beispiel Schmerzmittel die beste Therapie. Ein Bandscheibenvorfall ist eines der häufigsten Probleme und kann durch eine gesunde Lebensweise oder einem gezielten Rückentraining vermieden werden. Unsere Wirbelsäule wäre ohne die 23 Bandscheiben sehr steif. Die Wirbelsäule ist nur beweglich, da sie aus vielen kleinen, elastischen Scheiben besteht. Diese dienen als Puffer zwischen den einzelnen Wirbeln. Die Scheiben haben einen Gallertkern, der von einem festen Faserring umschlossen und zusammengehalten wird. Nachts saugen die Scheiben viel Flüssigkeit und Nährstoffe aus der Gewebeflüssigkeit auf. Bei einer Belastung wird die Flüssigkeit tagsüber wieder abgegeben.

Im Alter verlieren die Bandscheiben die Fähigkeit, sich zu regenerieren. Sie nutzen sich regelrecht ab. Das hat zur Folge, dass nicht nur der weiche Kern an Elastizität verliert, sondern die Schutzhülle in Form eines Rings bildet Risse und wird porös. Die Flüssigkeit kann ungehindert aus dem Kern gelangen. Sie verbreitet sich somit ganz ungehindert in das umliegende Gewebe. In diesem Stadium fällt die Bandscheibe nach vorne und es wird von einem Bandscheibenvorfall gesprochen. Die Beschwerden sind bei einem Bandscheibenvorfall unterschiedlich stark. In vielen Fällen kommt es besonders an den Lendenwirbelsäule zu Problemen. Die Halswirbelsäule ist dagegen viel seltener betroffen. Im akuten Fall werden sie einen stechenden oder lähmenden Schmerz verspüren. Schließlich drückt die Bandscheibe häufig direkt gegen einen Nerv oder das Rückenmark. Neben extremen Rückenschmerzen leiden viele Betroffene auch unter Schmerzen oder Ausfallerscheinungen in den Beinen. Ob der Bandscheibenvorfall operativ behandelt werden muss oder ob eine Physiotherapie notwendig ist, entscheidet je nach Diagnose der behandelnde Arzt. Durch eine Computertomographie oder Magnetresonanztomographie kann die Schwere des Bandscheibenvorfalls festgelegt werden.

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