Nicht nur Frauen sollten sich regelmäßig ärztlich untersuchen lassen, sondern auch Männer können Probleme bei der Gesundheit des Fortpflanzungssystems bekommen. Beim Geschlechtsverkehr, sowie für die Familienplanung ist es wichtig, dass beide Parteien regelmäßig kontrollieren lassen, dass alles in Ordnung ist.

Bei Unsicherheiten Arzt aufsuchen

Wenn es mit dem Kinderkriegen wie geplant nicht klappt, sollte auf jeden Fall kontrolliert werden, ob beide Geschlechtsorgane gesund sind. Häufig leiden Pärchen unter Unsicherheiten, wenn es mit dem Nachwuchs nicht klappt. Ein Arzt kann durch einige Untersuchungen feststellen, ob eine Erkrankung der Geschlechtsorgane vorliegt. Nicht nur für die Familienplanung, sondern auch für Menschen, bei denen das erste Mal ansteht, ist es wichtig zu wissen, dass der eigene Körper perfekt funktioniert. Frauen oder Männer können nicht nur unter organischen Problemen leiden, sondern auch Geschlechtskrankheiten können sich beim Sex negativ bemerkbar machen. Nicht selten spielen die Hormone eine wichtige Rolle. Eine Geschlechtskrankheit kann von außen sichtbar entstehen oder sich von innen entwickeln. Wenn sie sich in Form von Rötungen, Brennen oder starken Jucken äußert, muss auf jeden Fall eine Behandlung erfolgen. Viele Geschlechtskrankheiten sind schnell übertragbar. Vorbeugen ist immer besser wie Nachsorgen. Wenn Sie unter einer Geschlechtskrankheit leiden und in den Anfangsschuhen einer neuen Beziehung stehen, dann wirkt eine derartige Erkrankung für viele Partner sehr abschreckend. Die anfängliche Attraktivität geht dadurch schnell verloren.

Alterungsprozesse lassen sich auch bei den Geschlechtsorganen verlangsamen

Kondome schützen nicht nur vor AIDS oder ungewollte Schwangerschaften. Auch viele Geschlechtskrankheiten können damit vermieden werden. Bei einem Mann ist besonders die Prostata sehr empfindlich und wird daher häufig in Mitleidenschaft gezogen. In diesem Fall sollten Sie auf jeden einen Urologen aufsuchen. Die Prostata ist bei Männern von Problemen meistens betroffen. Aber wenn es um den reinen Zeugungsakt geht, dann steht die Fruchtbarkeit und Spermienqualität im Vordergrund. In vielen Fällen hängt die Qualität der Spermien mit dem eigenen Lebensstil zusammen. Alkohol und Nikotin können die Anzahl der Spermien verringern. Dadurch wird die Chance verringert, ein eigenes Kind zu zeugen.

Im Fortschreiten des Alters nimmt die Dauer und Stärke der Erektion sowie Häufigkeit ab. Das ist ein natürlicher Prozess. Es ist nicht ganz klar, ob diese Alterungsprozesse auch mit einigen Krankheiten, die Veränderungen des männlichen Sexualorgans verursachen. Fakt ist aber, dass die Produktion des männlichen Testosterons (Geschlechtshormon) zurückgeht. Dadurch wird auch die Libido verringert. Die Libido ist der Sexualtrieb eines jeden Menschen. Im Alter des Mannes sinkt aber auch die Durchblutung des Penis. Viele Männer stellen folgende Veränderungen fest:

– Vermindertes Ejakulatvolumen
– Verminderte Empfindlichkeit des Geschlechtsteils
– Orgasmus ohne Ejakulation
– Geringere Ejakulation vorausgehende Anzeichen
– Schnelle Erschlaffung des Geschlechtsteils
– Zeitspanne zwischen möglichen Orgasmen wird länger

Bereits ab einem Alter von 20 Jahren verringert ich die Produktion des männlichen Testosterons um 1 – 2% pro Jahr. Wenn ein bestimmtes Alter erreicht wurde und die ersten Symptome auftauchen sollten ein Arzt konsultiert werden. Ähnlich wie bei Frauen, die unter den Wechseljahren (Klimakterium) leiden, kann es auch bei Männern zu Problemen können. Wie stark sich die Produktion des Testosterons verringert, ist bei jedem Mann sehr unterschiedlich. Bei einigen siebzigjährigen Männern konnte ein Testosteronspiegel gemessen werden, der den Werten eines Dreißigjährigen entspricht. Ganz unabhängig vom Alter können bei Männer auch andere Symptome auftreten wie die Abnahme der Muskelmasse, Blutarmut oder die Zunahme des Bauchfetts.

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